Stärken analysieren – Schwächen finden

Wenn Sie als Unternehmer Ihre Stärken genau kennen, können Sie diese Fähigkeiten gegenüber Kunden offen darstellen und gezielt damit werben.

Auf meiner Homepage ist hierzu ein neues Merkblatt zu finden.

Hier: „Stärken-Schwächen-Analyse“ (SWOT-Analyse)

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Neuerungen 2016 im Steuerrecht

Hier die Neuerungen, die seit dem 01.01.2016 im Steuerrecht gelten, in knappen Punkten für Sie zusammen gestellt:

Familien: Das Kindergeld wird um zwei Euro pro Monat erhöht. Es beträgt für das erste und zweite Kind monatlich jeweils 190 Euro, für das dritte Kind 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 221 Euro. Ab dem Jahr 2016 wird das Kindergeld grundsätzlich nur ausgezahlt, wenn die Steuer-Identifikationsnummer (ID) des Kindes und des entsprechenden Elternteils vorliegt. Auch der Kinderfreibetrag – mit dem das Existenzminimum der Kinder steuerfrei gestellt werden soll – steigt um 48 Euro auf dann 2.304 Euro.

Grundfreibetrag: Der Grundfreibetrag im Einkommensteuerrecht steigt um 180 Euro. Damit wird bei einem Ledigen künftig erst bei einem zu einem versteuernden Einkommen von über 8.652 Euro Einkommensteuer fällig. Bei verheirateten Paaren verdoppelt sich der Betrag

Unterhalt: Auch Unterhaltszahlungen an Familienangehörige können künftig bis zu einem Betrag von 8.652 Euro als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden, wenn der Unterhaltsempfänger über kein nennenswertes eigenes Vermögen verfügt. Unterhaltszahlungen an den geschiedenen Ehepartner sind weiterhin in Höhe von 13.805 Euro als Sonderausgabe absetzbar, vorausgesetzt, es liegt ein gemeinsamer Antrag der (Ex-)Partner vor. Auch hier gilt jeweils: Die Steuer-ID des Unterhaltsempfängers muss in der Steuererklärung angegeben werden.

Sparer: Freistellungaufträge bei Banken und Sparkassen verlieren ab dem Jahr 2016 ihre Gültigkeit, wenn die Steuer-ID des Sparers nicht vorliegt.

Unternehmer: Unternehmer, deren Gewinn im Jahr nicht mehr als 60.000 Euro beträgt und die einen Umsatz von maximal 600.000 Euro erzielen, sind künftig von der Buchführung befreit. Die Gewinngrenze zur Führung von Büchern lag bisher bei 50.000 Euro Gewinn und 500.000 Euro Umsatz. Für die Praxis bedeutet dies, dass kleinere Gewerbetreibende aus der Buchführungspflicht herausfallen und auf eine Einnahmen-Überschussrechnung umstellen können. Ausnahme: Es besteht bereits aus anderen Gründen eine Buchführungspflicht beispielsweise bei GmbHs.

Rechengrößen in der Sozialversicherung: Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigen auf 74.400 Euro (West) bzw. 64.800 (Ost). In der Kranken- und Pflegeversicherung steigt die bundeseinheitliche Bemessungsgrenze auf 50.850 Euro. Die Versicherungspflichtgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung wird auf 56.250 Euro angehoben. Die Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung bleiben stabil. Allerdings werden einige Krankenkassen wahrscheinlich höhere Zusatzbeiträge verlangen.

Reform der Erbschaftsteuer: Zwischen Bundestag und Bundesrat gibt es derzeit noch erhebliche Differenzen über die Ausgestaltung der neuen Regelungen. Die bereits für Januar 2016 geplante Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts wird womöglich erst später kommen. Betroffen sind die Vorschriften zur steuerbegünstigten Übertragung von Betriebsvermögen.

 

Bootstrapping – am Beispiel von JIMDO

Gerade habe ich einen interessanten Artikel über die Gründung und Entstehung von JIMDO gelesen. 2015 gab es dafür den Deutschen Gründer Preis.

Matthias Henze, einer der Mitgründer von JIMDO, berichtet in einem interessanten Interview, wie sie per „Bootstrapping“ langsam, aber sicher wachsen konnten.

„Bootstrapping“ bezeichnet eine Finanzierungsart der Unternehmensgründung, die gänzlich ohne externe Finanzierung funktioniert.

Der Begriff „Bootstrapping“ stammt aus den USA. Er leitet sich aus dem amerikanischen Begriff „bootstrap“ – also Schnürsenkel – ab. Ähnlich wie der Schnürsenkel zur effizienten und fußschonenden Nutzung des Schuhwerkes festgezogen sein sollte, sollte auch die Gründungs- und Wachstumsstrategie des Start-Ups eng an den knappen verfügbaren Ressourcen der Gründer ausgerichtet sein.

Zum Interview mit Matthias Henze geht es hier.

Immer wichtig: die richtige Nachfolgeplanung

Gerade zum Jahreswechsel macht man sich oft Gedanken über Planungen, die Zukunft und Ziele. Dabei schaut man dann auch mal darauf, was in 1,2,3 oder mehr Jahren sein könnte oder wo man dann stehen möchte.

Als Unternehmer kommt dann häufig die Frage einer möglichen Unternehmensnachfolge auf. Und das ist allzu nachvollziehbar, bedenkt man, dass 1,3 Millionen Unternehmer 55 Jahre und älter sind.

Es gibt eine Untersuchung der KfW-Förderbank, die belegt, dass bis 2017 weit über 500.000 mittelständische Unternehmer einen Nachfolger suchen.

Existenz und Vermögen sind gefährdet, wenn Unternehmer die Nachfolgefrage nicht früh genug angehen und bereits getroffene Regelungen nicht ab und zu anpassen. Es geht darum, die Familie abzusichern, die richtigen Vertragskonstellationen zu finden und Erbschaftsteuer zu sparen.

Es gibt zentrale Fragen, die bei jeder Nachfolgeplanung aufkommen:

  • Wie bereite ich mein Unternehmen vor?
  • Wie und wo finde ich einen geeigneten Nachfolger?
  • Ist der Verkaufserlös als Altersvorsorge ausreichend?
  • Wie finanziere ich eine Übernahme?
  • Bekommt man Fördermittel?

Und hierbei sollten sich nicht nur große Unternehmen angesprochen fühlen, sondern auch kleinere Unternehmen sollten Regelungen für die Nachfolge treffen.

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