Wie teste ich meine Idee?

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Kennen Sie den „Lean-Ansatz“?

Am Anfang steht eine Idee. Dann kommt schon die erste große Hürde. Die Idee scheint gut, aber funktioniert sie wirklich? Will sie jemand wirklich? Also, würde sie sich verkaufen lassen? Und, wie gehe ich es überhaupt am Anfang an? Also, gibt es einen Prototyp? Und was sind die ersten Schritte?

Das Denken nach dem „Lean-Ansatz“ macht diese Welle an Überlegungen vielleicht ein wenig einfacher, leichter und strukturiert sie. Denn hierbei geht man Schritt-für-Schritt vor.

Das erste Mal tauchte der Begriff „Lean Management“ (engl. lean – dt. schmal) Mitte des 20. Jahrhunderts bei dem japanischen Toyota auf, dem es auf diese Weise gelungen ist, stabile Prozessorganisationen zu gestalten, die Grundlage des erreichten Qualitätsniveaus seiner Produkte sind. „Lean Management“ wird inzwischen weltweit in nahezu allen Branchen erfolgreich angewendet und beschränkt sich nicht mehr nur auf fertigende Prozesse (Lean Production), sondern bezieht auch andere Geschäftsbereiche ein, wie etwa die Instandhaltung (Lean Maintenance) oder die Geschäftsprozesse (Lean Administration) zum Beispiel bei der Erstellung von Dienstleistungen oder als unterstützende Prozesse zum Beispiel bei der Auftragsabwicklung.

„Lean Management“ bedeutet übertragen „Werte ohne Verschwendung zu schaffen“.

Ziel dabei ist es, alle Aktivitäten, die für die Wertschöpfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und überflüssige Tätigkeiten zu vermeiden. Dazu gilt es, das bestehende System aus zwei Perspektiven zu überprüfen und zu verbessern: aus der Sicht des Kunden, dessen Wünsche nach Verfügbarkeit, Individualität, Qualität und Preisgestaltung es möglichst optimal zu erfüllen gilt, und aus der Sicht des Unternehmens selbst, das profitabel funktionieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern muss.

Ergebnis sind hierbei Prozesse mit einer hohen Kundenorientierung, da die gezielte und flexible Erfüllung des Kundenwunsches Grundlage für wirtschaftliches Arbeiten und eine hohe Effizienz ist. Genaue Prozessdefinitionen und Schnittstellenbeschreibungen, klare Verantwortlichkeiten, frühes Reagieren auf Fehler und einfache Organisationsmethoden führen zu stabilen Prozessen, aus denen qualitativ hochwertige Produkte entstehen.

Im Kern geht es also beim Lean-Gedanken um die Vermeidung von Verschwendung jeglicher Art.

Jetzt ist da also immer noch diese Idee, die umgesetzt werden will.

Überträgt man den „Lean-Ansatz“ auf die Entwicklung einer Idee, kommt plötzlich Struktur in die Sache.

Den Perfektionismus weg lassen

Beim Testen von einer Idee sollte man zunächst den Perfektionismus weg lassen. Im Idealfall sollten also keine Stunden für die perfekte Homepage oder die besten Texte verschwendet werden, denn das entwickelt sich alles. Viel wichtiger: präsent sein und Kundenfeedback in die Idee einfließen lassen.

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Erst das Marketing, dann die Fertigstellung

Es ist utopisch und auch nicht unbedingt der beste Weg, ein Produkt komplett fertig zu stellen, bevor man an den Markt geht. Produkte oder Dienstleistungen können auch verkauft werden, wenn sie noch nicht hundertprozentig fertig sind. Wichtig dabei: das Produkt dann aber auch zeitnah fertigstellen. Kommt zu wenig oder gar keine Resonanz, weiß man dann, dass das Produkt noch angepasst werden muss – oder auch mal komplett überworfen werden kann.

Marketing ist das A und O

Auch wenn man Angst hat, mit dem eigenen Produkt an den Markt zu gehen: einfach machen! Denn eine große Menge der StartUps scheitern am Marketing. Am besten es werden mehr als die Hälfte der Zeit in Marketing investiert, denn nur so weiß man, wie die Idee ankommt und kann ggf. schon die ersten Umsätze erzielen. Beim Marketing gilt nahezu immer eins: mehr ist einfach immer besser!

Mitgründer suchen

Manchmal ist es einfach besser, nicht alles alleine zu machen, sondern Jemanden an der Seite zu haben, der die Idee genau so klasse findet, wie man selbst und dafür brennt. Das lässt auch schwierige Phasen besser überstehen und oft disziplinierter arbeiten.

Partnerschaften bilden

Hierbei geht es nicht um weitere Gründungsmitglieder, sondern Personen/Firmen/Unternehmen, die schon einen Kundenstamm haben, den man benötigt. Oder das nötige Know-how, was noch fehlt.

Direktes Feedback holen

Erzählen Sie Leuten von Ihrer Idee und hören Sie zu. Dabei entstehen teilweise großartige weitere Ideen.

Kostenlose Tools benutzen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ohne Kosten im Internet präsent zu sein. Nutzen Sie diese! Oder auch Partnerschafts-Büros zu nutzen, sogenannte Co-Working-Spaces, die dann nicht gratis aber kostengünstig sind.

Haben Sie Spass dabei

Vielleicht einer der wichtigsten Punkte: Sie sollten Spass haben! Die Gründung Ihrer Idee und die Entwicklung dabei sollte einfach viel Freude bringen, denn nur so kann man auch die Arbeit leisten, die man dabei leisten muss.

 

 

 

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Influencer geben den Ton an.

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„Influencer Marketing“ ist in aller Munde.

Vom Hashtag über Likes, über Blogs und Vlogs gibt es zahlreiche Worte, die alle in den Bereich der sozialen Medien fallen und dort so alltäglich gebraucht werden, wie „Soll und Haben“ bei einem Buchhalter.

Es ist definitiv ein Trend, der sich auch schon über einen langen Zeitraum entwickelt hat und auch jetzt noch ständig weiter wächst. Die Wichtigkeit von „Influencern“ (dieser Begriff entstand 2007; von engl.: to influence – beeinflussen) hat rapide zugenommen und es gibt namenhafte Unternehmen, die nahezu rein auf „Influencer Marketing“ setzen.

In den meisten Fällen funktioniert es so, dass dem möglichen Influencer das eigene Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt wird, häufig erfolgt auch ein zusätzliches Honorar für sehr erfolgreiche und bekannte Bloggern, und dieser das Produkt dann testet und im Anschluss auf seinen Social-Media-Kanälen darüber berichtet. Möglichst positiv natürlich.

Beim Leser/Zuschauer kommt dies dann als sehr persönliche und subjektive Empfehlung einer Person an – und wie man weiß, vertrauen die meisten Menschen solch einer Werbung mehr, als einer klassischen Werbung, die meist nur viel verspricht.

Im Grunde wie beim klassischen Empfehlungsmarketing (einen Blogpost von mir zu diesem Thema finden Sie hier), nur dass hierbei der Empfehlende nicht in direktem persönlichen Kontakt steht, sondern „nur“ auf digitalem Wege mit den empfiehlt und seine Leserschaft breitflächig anspricht.

Sicher ist diese Form der Werbung in den meisten Fällen eher etwas für große Unternehmen, vor allem, wenn es darum geht, viel Geld in die Hand zu nehmen und das eigenen Produkt kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Das wertvollste „Influencer-Marketing“ entsteht allerdings dort, wo sich Menschen begegnen, Kontakte schließen und kommunizieren. Denn wenn das gut funktioniert, wird die Bindung zwischen „Influencer“ und Marke eine langanhaltende sein. Und dann geschieht das, was diese Werbung so kostbar und unvergleichlich macht, die Empfehlung kommt von Jemandem, der voll und ganz hinter dem Produkt und dem Unternehmen steht.

Und das ist wiederum etwas, was auch für kleinere Unternehmen eine Möglichkeit ist. Präsenz zeigen, Persönlichkeit zeigen, Events nutzen, Kontakte schließen und immer dran bleiben. Dann läuft das „Influencer-Marketing“ fast von alleine an.

 

Vom Gründen profitieren.

„Corporate Incubation“ als neuer Trend.

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Wenn Unternehmen von einem Business-Inkubatoren sprechen, dann meinen sie, die Unterstützung neuer, junger und frisch gründender Unternehmen. Sie nutzen dann das Start-Up-Flair als Wachstumsmotor. Und dieser rotiert gewaltig.

Gerade die Ausstrahlung frisch gründender Unternehmen ist das, was altbekannten Unternehmen häufig fehlt. Sie haben ihren Platz seit Jahren in der Wirtschaft eingenommen und kommen aber oft auch werbetechnisch nicht von der Stelle. Was gibt es da Besseres als ein junges, dynamisches Unternehmen, dem man unter die Arme greifen und somit Teil dieser Start-Up-Dynamik werden kann

Das junge Unternehmen profitiert von Investitionen, Dienstleistungen und Erfahrung des Großkonzerns. Basis hierfür ist die Schaffung flacher Hierarchien, die die Möglichkeit bieten, flexibel agieren zu können, um die Potentiale der Jungunternehmer vollends nutzen zu können.