KfW-Award 2016 – jetzt bewerben!

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Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit mit dem Titel „KfW GründerChampions“ aus. Für diesen Preis können sich Start-ups aller Branchen bewerben, die ihren Sitz in Deutschland haben. Natürlich ist die Teilnahme auch für Gründer möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Vergeben wird der Award im Rahmen der deGUT.

Bewerbungszeitraum für 2016 ist vom 1. April bis zum 1. Juli 2016

Das können Sie gewinnen:

Aus jedem Bundesland wird ein Landessieger prämiert. Diese 16 KfW GründerChampions konkurrieren um den Bundessieg. Am Abend der Auszeichnung wird ein Publikumspreis verliehen.

  • Landessieg jeweils 1.000 EUR
  • Bundessieg zusätzlich 9.000 EUR
  • Publikumspreis zusätzlich 5.000 EUR
  • Sonderpreis „Nachfolge“ 5.000 EUR

Hier geht es zu den Gewinnern aus 2015.

Erfolgreich gründen – Checkliste

Profitieren Sie von unserem Wissen!

Unsere Wissensdatenbank wächst – neu bei uns eine praktische Checkliste zur Unternehmensgründung.

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Mehr in unserer Wissendatenbank.

Nischen-Produkt mit Erfolg

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Der Erfolg von ergobag ist schon etwas länger auf sehr gutem Kurs. Dennoch bin ich kürzlich noch über die Gründungsgeschichte gestolpert und dachte mir, die ist eindeutig einen Blogpost wert.

Gegründet im Februar 2010 in Köln nach einer Idee, die auf einer Party entstand. Entwickelt mit Physiotherapeuten, Orthopäden und Wissenschaftlern der Universität Marburg. Und nun seit ein paar Jahren Vorreiter in der Nische des Schulrucksacks.

Die Gründer, Sven-Oliver Pink und Florian Michajlezko, hinterfragten, warum ein Schulranzen und immer eckig sein muss. Und die Tatsache, dass immer mehr Kinder frühzeitig Haltungsschäden haben und physiotherapeutische Hilfe benötigen, trieb sie an zu ihrem Schulrucksack. Inspiriert von den gelungen Wanderrucksäcken, entstand der ergobag.

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Die Ranzen werden aus recycelten Plastikflaschen hergestellt und sind Marktführern wie Scout und McNeill dicht auf den Fersen. Auf jeden Fall sind sie tonangebend. Der Schulrucksack findet sich jetzt auch bei den Traditionsfirmen neben den klassichen Ranzen.

Viele Auszeichnungen haben sie schon bekommen und auch der Umsatz zeigt die Stärke des Unternehmens.

Ende Juli 2013  hat das Kölner Start-up mehr als 150.000 Rucksäcke im Geschäftsjahr verkauft und 13 Mio. Euro Umsatz gemacht. Im aktuellen Geschäftsjahr soll der Absatz um mehr als 30 Prozent steigen.

Und das hat viel damit zu tun, dass der ergobag kein Ranzen ist.

Mehr zu dieser spannenden Gründungsgeschichte findet man unter ergobag.de und unter starting-up.de

 

Bootstrapping – am Beispiel von JIMDO

Gerade habe ich einen interessanten Artikel über die Gründung und Entstehung von JIMDO gelesen. 2015 gab es dafür den Deutschen Gründer Preis.

Matthias Henze, einer der Mitgründer von JIMDO, berichtet in einem interessanten Interview, wie sie per „Bootstrapping“ langsam, aber sicher wachsen konnten.

„Bootstrapping“ bezeichnet eine Finanzierungsart der Unternehmensgründung, die gänzlich ohne externe Finanzierung funktioniert.

Der Begriff „Bootstrapping“ stammt aus den USA. Er leitet sich aus dem amerikanischen Begriff „bootstrap“ – also Schnürsenkel – ab. Ähnlich wie der Schnürsenkel zur effizienten und fußschonenden Nutzung des Schuhwerkes festgezogen sein sollte, sollte auch die Gründungs- und Wachstumsstrategie des Start-Ups eng an den knappen verfügbaren Ressourcen der Gründer ausgerichtet sein.

Zum Interview mit Matthias Henze geht es hier.

Gemeinsam stärker – Kooperationen finden & nutzen

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Richtig aufgezogen können Kooperationen sehr effektiv sein und als sinnvolle Marketing- und Vertriebsmaßnahmen agieren.

Dabei ist die Gewinnung neuer Kunden die zentrale und beste Aufgabe. Gerade bei jungen Unternehmen kann es daher sinnvoll sein, früh über gelungene Kooperationen nachzudenken, die den eigenen Bekanntheitsgrad steigern und Vertrauen der Kunden aufbauen.

Bei dem Aufbau von Kooperationen sind ein aber durchaus ein paar Dinge zu beachten:

1.) Legen Sie ein Ziel und die Form der Kooperation fest.

In den meisten Fällen geht es um die Steigerung der Empfehlungsquote. Hierbei muss klar definiert werden, ob es sich um eine einseitige oder gegenseitige Empfehlung handelt. Denn bei Kooperation müssen vor allem beide Seiten zufrieden sein.

2.) Finden und überzeugen Sie den idealen Kooperationspartner.

Der perfekte Partner genießt das uneingeschränkte Vertrauen Ihrer Wunschkunden. Denn diese Empfehlungen übertragen Vertrauen auf Ihr Angebot. Fragen Sie sich also, wer das Vertrauen Ihrer Zielgruppe besitzt. Vielleicht können Sie auch Ihre Kunden fragen, wem Sie uneingeschränkt vertrauen.

Um dann eine Kooperation eingehen zu gehen, überlegen Sie sich, was Sie Ihrem potenziellen Kooperationspartner bieten können. Einmal ist es sicher die klassische Form der Provision, aber denken Sie auch weiter. Wie können Sie für den Partner ein Problem lösen, wobei können Sie ihn unterstützen? Denn dieser muss ja, um Sie zu empfehlen, ein Risiko eingehen und auf gute Arbeit Ihrerseits hoffen. Denn andernfalls fällt es negativ auf ihn zurück.

Haben Sie sich das alles überlegt, kontaktieren Sie Ihren Wunschpartner und präsentieren ihm kurz und überzeugend Ihre Vorstellung der Kooperation.

3.) Bauen Sie eine stabile Zusammenarbeit auf.

Sobald Ihr Wunschpartner Interesse signalisiert, werden Sie konkret. Vereinbaren Sie ein erneutes Treffen, bei dem Sie unbürokratisch ein paar Details festhalten. Es darf nicht „allzu schwer“ und durch lange Verträge umständlich gemacht werden. Am besten arbeiten Sie auf ein erstes Projekt hin, so dass beide Seiten einen ersten Erfolg verzeichnen können. Nichts ist besser in diesem Fall, als zu sehen, dass sich etwas tut.

Geben Sie Ihrem Partner regelmäßig Feedback und überprüfen Sie gemeinsam, ob beide Ziele erreicht werden.

 

Hier geht es zu unseren Kooperationspartnern.

Wie melde ich ein Kleingewerbe an?

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Ich habe einen interessanten Artikel entdeckt, der sehr schön die Fakten rund um die Anmeldung Klein-/Neben- oder Hauptgewerbe aufzeigt.

Hier als Zusammenfassung die 4 entscheidensten Punkte:

1. Sie können kein Kleingewerbe anmelden, sondern nur ein Nebengewerbe oder Hauptgewerbe. Dies spielt für das Kleingewerbe keine Rolle.

2. Wählen Sie die Rechtsform eines Einzelunternehmers oder einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts).

3. Achten Sie darauf, dass Ihr Gewerbe die Umsatzgrößen nicht überschreitet.

4. Der Name Ihres Gewerbes muss zusammen stehend auf Ihren Vor- und Nachnamen lauten.

Mehr zu lesen gibt es hier: StartingUp.

Und hier geht es zu unserer Homepage.

Namentlich auf der sicheren Seite

Nomen es omen – den Ausspruch kennt man.

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Den richtigen Namen für das eigene Unternehmen zu finden, ist schon schwer genug. Damit habe ich mich ja in meinem letzten Blogpost auseinander gesetzt.

Aber welche rechtlichen Aspekte müssen bei der Wahl des richtigen Firmennamens bedacht werden?

Rechtstechnisch betrachtet ist eine Firma der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt, seine Unterschrift leistet und unter dem er klagen und verklagt werden kann. (vgl. § 17 HGB)

Laut Handelsgesetzbuch (HGB), Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und des Markengesetzes (MarkenG) sind bei der Bildung einer Firma folgende Grundsätze zu beachten:

Die Firmenwahrheit, Firmenklarheit, die Firmeneinheit bei mehreren Zweigstellen, die Firmenbeständigkeit, Firmenausschließlichkeit, Firmenöffentlichkeit, die Kennzeichnungs- und Unterscheidungskraft und das Irreführungsverbot.

Wer sich jetzt erschlagen fühlt, hat nicht ganz Unrecht, denn man muss vieles beachten. Aber zusammenfassend kann man sagen, dass für den Rechtsverkehr erkennbar sein muss, wer der Firmeninhaber ist und welche Art von Unternehmen vorliegt.

Firmenzusätze, die die Rechtsform des Unternehmens angeben, sind verpflichtend anzugeben, wie z.B. UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH, OHG, KG.

Darüberhinaus gibt es die Unterscheidung zwischen Personen-, Sach und Phantasiefirma.

Bei einer Personenfirma tritt der Gründer unter seinem bürgerlichen Namen, bestehend aus Vor- und Familiennamen, auf, was vor allem der Regelfall bei Einzelanbietern ist, die nicht im Handelsregister eingetragen sind.

Eine Sachfirma liegt vor, wenn ein objektiver Zusammenhang zwischen Firma und Unternehmensgegenstand gegeben ist. Firmenbestandteile zum Thema „Marktstufe“ können Begriffe wie z.B. „Fabrik“, „Industrie“, „Werk“o.ä. sein. Eine Sachfirma darf über Art und Umfang der tatsächlichen Aktivität des Unternehmens keinen falschen Anschein suggerieren. Begriffe, die eine wissenschaftliche Einrichtung suggerieren, wie z.B. „Institut“ oder „Akademie“, waren früher ausschließlich öffentlich-rechtlichen Einrichtungen vorbehalten. Heute ist das Ganze etwas aufgeweicht und ist auch u.U. für privatrechtliche Dienstleistungen nutzbar. Jedoch muss in diesem Fall tatsächlich mit wissenschaftlichen Methoden gearbeitet werden.

Bei einer Phanatsiefirma kann ein Unternehmer eine beliebige Kombination aus Buchstaben, kombiniert mit Zahlen und Zeichen, wählen, die sein Unternehmen dann betiteln.

Es gibt aber auch Mischfirmen. Hier können Personen- Sach- und Phantasieelemente mit einander verbunden werden, die sich aber ebenfalls an die obengenannten Grundsätze halten müssen.