Wir sind wieder da!

Die Sommerpause hat bei uns etwas länger angedauert. Aber so ist das nun mal im Arbeitsalltag, da kommt das Eine und dann das Andere und sehr schnell vergehen dann ein paar Tage, Wochen, Monate.

Aber jetzt, pünktlich zum Herbstbeginn, legen wir hier auf unserem Blog wieder richtig los!

Auf unserer Homepage haben wir das schon getan und einen neuen Bereich integriert – dort gibt es jetzt eine Datenbank mit informativen Erklär-Videos zu den Themen Steuern und Unternehmensgründung, sowie Infos für Arbeitnehmer und für Immobilienbesitzer.

Bitte unbedingt mal vorbei schauen: www.cwb-wirtschaft.de!

 

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Influencer geben den Ton an.

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„Influencer Marketing“ ist in aller Munde.

Vom Hashtag über Likes, über Blogs und Vlogs gibt es zahlreiche Worte, die alle in den Bereich der sozialen Medien fallen und dort so alltäglich gebraucht werden, wie „Soll und Haben“ bei einem Buchhalter.

Es ist definitiv ein Trend, der sich auch schon über einen langen Zeitraum entwickelt hat und auch jetzt noch ständig weiter wächst. Die Wichtigkeit von „Influencern“ (dieser Begriff entstand 2007; von engl.: to influence – beeinflussen) hat rapide zugenommen und es gibt namenhafte Unternehmen, die nahezu rein auf „Influencer Marketing“ setzen.

In den meisten Fällen funktioniert es so, dass dem möglichen Influencer das eigene Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt wird, häufig erfolgt auch ein zusätzliches Honorar für sehr erfolgreiche und bekannte Bloggern, und dieser das Produkt dann testet und im Anschluss auf seinen Social-Media-Kanälen darüber berichtet. Möglichst positiv natürlich.

Beim Leser/Zuschauer kommt dies dann als sehr persönliche und subjektive Empfehlung einer Person an – und wie man weiß, vertrauen die meisten Menschen solch einer Werbung mehr, als einer klassischen Werbung, die meist nur viel verspricht.

Im Grunde wie beim klassischen Empfehlungsmarketing (einen Blogpost von mir zu diesem Thema finden Sie hier), nur dass hierbei der Empfehlende nicht in direktem persönlichen Kontakt steht, sondern „nur“ auf digitalem Wege mit den empfiehlt und seine Leserschaft breitflächig anspricht.

Sicher ist diese Form der Werbung in den meisten Fällen eher etwas für große Unternehmen, vor allem, wenn es darum geht, viel Geld in die Hand zu nehmen und das eigenen Produkt kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Das wertvollste „Influencer-Marketing“ entsteht allerdings dort, wo sich Menschen begegnen, Kontakte schließen und kommunizieren. Denn wenn das gut funktioniert, wird die Bindung zwischen „Influencer“ und Marke eine langanhaltende sein. Und dann geschieht das, was diese Werbung so kostbar und unvergleichlich macht, die Empfehlung kommt von Jemandem, der voll und ganz hinter dem Produkt und dem Unternehmen steht.

Und das ist wiederum etwas, was auch für kleinere Unternehmen eine Möglichkeit ist. Präsenz zeigen, Persönlichkeit zeigen, Events nutzen, Kontakte schließen und immer dran bleiben. Dann läuft das „Influencer-Marketing“ fast von alleine an.

 

Vom Gründen profitieren.

„Corporate Incubation“ als neuer Trend.

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Wenn Unternehmen von einem Business-Inkubatoren sprechen, dann meinen sie, die Unterstützung neuer, junger und frisch gründender Unternehmen. Sie nutzen dann das Start-Up-Flair als Wachstumsmotor. Und dieser rotiert gewaltig.

Gerade die Ausstrahlung frisch gründender Unternehmen ist das, was altbekannten Unternehmen häufig fehlt. Sie haben ihren Platz seit Jahren in der Wirtschaft eingenommen und kommen aber oft auch werbetechnisch nicht von der Stelle. Was gibt es da Besseres als ein junges, dynamisches Unternehmen, dem man unter die Arme greifen und somit Teil dieser Start-Up-Dynamik werden kann

Das junge Unternehmen profitiert von Investitionen, Dienstleistungen und Erfahrung des Großkonzerns. Basis hierfür ist die Schaffung flacher Hierarchien, die die Möglichkeit bieten, flexibel agieren zu können, um die Potentiale der Jungunternehmer vollends nutzen zu können.

 

 

Die Empfehlungsgesellschaft

„Wer heute nicht empfehlenswert ist, ist morgen nicht mehr kaufenswert – und übermorgen tot.“

(gefunden in der aktuellen Ausgabe von StartingUp)

Empfehlungen Daumen hoch

Mund-zu-Mund-Werbung ist immer noch eine ziemlich sichere Werbung. Sie funktioniert, bei positiven Empfehlungen, aber kann auch ganz schnell wirken, bei negativen Äußerungen. Der Mensch vertraut eben eher seinem Gegenüber und dessen ehrlicher Meinung, als einer Werbeanzeige.

Doch, wie kann man diese Werbeform steuern und verstärken, außer sie durch gute Leistungen weiterhin zu untermauern?

Auf starting-up.de finden Sie 10 Online-Verstärker fürs Empfehlungsmarketing, hier möchte ich Ihnen in einer Kurzzusammenfassung, die für mich wichtigsten Maßnahmen heraus picken:

  1. Sollten Sie einen Newsletter oder sonstige Informationen an Ihre Kunden versenden, stimulieren Sie das Weiterreichen zum Beispiel wie folgt: „Sicher kennen Sie Menschen, für die dieser Newsletter/dieses Angebot auch interessant sein könnte. So sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese E-Mail an drei Personen weiterleiten.“
  2. Bitten Sie begeisterte Kunden um schriftliche Aussagen, in denen sie über die Qualität Ihrer Arbeit sprechen. Man kann gar nicht genug solcher Statements haben. Diese können Sie als Resonanzen für Ihre Werbemittel verwenden.
  3. Werden Sie im Social Web aktiv. Schreiben Sie gute Blog- und Twitterbeiträge, das wird gern geteilt, verlinkt oder retweetet. Bringen Sie in Internetforen Ihre sachkundigen Meinungen vor.
  4. Erstellen Sie kostenlosen Content zum Downloaden. Hierbei handelt es sich um Fachbeiträge, White Papers, Checklisten oder E-Books, die den Lesern zu Ihrem Fachgebiet Nutzwert bieten. Auch hier: Dokumentieren Sie vor allem fachliche Expertise, Ihre Leistungen hingegen erwähnen Sie – am besten am Ende – nur knapp, wenn überhaupt. Solche Ausarbeitungen können Sie auf Ihrer Webseite hochladen oder Fachportalen zum Einstellen anbieten. Da gute Beiträge im Social Web freizügig weiterverbreitet werden, kommen Sie so als Fachmann schnell ins Gespräch – und damit auch zu Anfragen und Aufträgen.
  5. Wenn Sie einen Online-Shop betreiben: Installieren Sie dort ein Bewertungssystem. Laut einer ECC-Handel-Studie steigt die Kaufwahrscheinlichkeit um fast 40 Prozent, wenn positive Produktbewertungen angezeigt werden.

Business Angel, Crowdfunding oder der klassische Bankkredit

Geld-fürs-Stipendium

„Stirb, bevor Du Geld von Arschlöchern annimmst.“

So klar und deutlich machte Frank Thelen, Juror bei der „Höhle der Löwen“ (Gründungsshow auf VOX), wie wichtig er es findet, den richtigen Geldgeber für sein Vorhaben zu finden.

Da es zahlreiche Möglichkeiten gibt, möchte ich hier mal drei Möglichkeiten mit einander vergleichen: Beteiligungskapital (Venture Capital und/oder Business Angels), Crowdfunding (siehe auch meinen Post dazu hier) und der klassische Bankkredit.

Beteiligungskapital

  • es gibt verschieden Formen, vom Venture Capital bis hin zum Business Angel. Die Investoren bekommen im Gegenzug anteiligen Einfluss auf das Unternehmen.
  • die Dauer bis zur Entscheidung kann i.d.R. einige Wochen oder länger dauern
  • es gibt meist direktes Feedback der möglichen Investoren zu der Geschäftsidee. Fällt die Idee durch, kann man selten am Konzept nachkorrigieren, um doch noch zu überzeugen, sondern muss sich dann einen neuen möglichen Investor suchen.
  • der Anteil der Investoren ist eher hoch, oft 25%
  • ein großer Vorteil ist die Tatsache, dass Investoren ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen und ihre eigenen Vertriebskanäle nutzen, daher ist es besonders wichtig zu beachten, dass die Ausrichtung des Investors zur eigenen Idee passt.
  • ein Businessplan wird vorausgesetzt, ist aber nicht zwingend erforderlich für die Investoren. Hier zählt mehr die Idee und natürlich der Finanzteil des Unternehmens.

Crowdfunding

  • StartUps werden durch eine große Menge an kleineren Investoren finanziert
  • die Dauer ist davon abhängig, wie viel der Gründer selbst dafür ansetzt
  • Feedback gibt es auf der Plattform, auf der die Gründungsidee vorgestellt wird, meist viel. Oft werden hier sinnvolle Fragen gestellt, die den Gründer noch mal „nachschrauben“ lassen.
  • eine Korrektur oder Nachbesserung der Idee und Umsetzung kann im Grunde ständig passieren, davon lebt Crowdfunding sogar
  • es gibt verschieden Formen des Crowdfuning, equity und lending based (Geld fließt an Investoren zurück), reward based ((Produkte oder Leistungen als Gegenleistung) und donation based (Investoren unterstützen mit Spenden) Crowdfunding.
  • ein Businessplan wird verlangt, da er auch Basis für die Crowd ist, um ausreichend Informationen über das Projekt zu bekommen

Bankkredit

  • Sparkassen und Banken sind der bodenständigste Finanzierungspartner und für den Mittelstand immer noch die Nr.1
  • die Entscheidung kann sehr schnell getroffen werden, je nach Unternehmensidee und Vollständigkeit der Unterlagen aber auch mal einige Wochen dauern
  • Feedback gibt es von allen guten Bankberatern, Gründer und Berater sollten in engem Austausch rund um die Geschäftsidee stehen
  • das Feedback kann und sollte umgesetzt werden, nur in seltenen Fällen ist ein Businessplan von Anfang so stimmig, dass die Bank diesem ohne Änderungen zustimmt
  • Der Betrag wird in festen Raten zurück gezahlt, es erfolgt keine Beteiligung am Unternehmen
  • die Bank möchte regelmäßig Zahlen sehen, üblicherweise in Form von Jahresabschlüssen und BWAs. In Krisenzeiten auch eine Liquiditätsplanung.

 

Geldsammeln für eine gute Idee

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Crowdfunding  – von engl. crowd (Menschenmenge) und funding (Finanzierung), auch schon mal als Schwarmfinanzierung bezeichnet, ist derzeit in aller Munde. Immer mehr StartUps nutzen diese Möglichkeit, um ihre Idee zu finanzieren und umzusetzen.

StartingUp stellt einmal monatlich immer die Top 4 der aktuellen Crowdfunding-Kampagnen vor, was ich immer sehr spannend finde. Hier geht’s zu den Top 4 im Mai.

Beim Crowdfunding wird die Idee auf einer dafür vorgesehen Internetplattform vorgestellt (Beispiele hier oder hier) und dort können einzelne Personen kleinere Beträge geben, für die sie etwas als Gegenleistung bekommen. Sei es das Produkt an sich, eine Vergünstigung, Dienstleistungen oder Firmenanteile – auch kann es ein ideeler oder altruistischer Wert sein. Auf der jeweiligen Plattform wird immer das Crowdfunding-Ziel bekannt geben, d.h. wie viel Geld für das StartUp am Ende benötigt wird. Es können auch mehrere Zwischen-Ziele gekennzeichnet werden, z.B. bei Erreichung von 10.000€ kann eine neue Maschine angeschafft werden und bei 20.000€ ein neuer Mitarbeiter eingestellt werden o.ä.

Ein in Deutschland bekanntes und erfolgreiches Crowdfunding-Projekt, war das der Firma Brainpool, die für die Realisierung des Stromberg-Films 1 Mio. Euro benötigte, innerhalb einer Woche war dieses Ziel erreicht. Mehr dazu hier.

Immer wichtig: die richtige Nachfolgeplanung

Gerade zum Jahreswechsel macht man sich oft Gedanken über Planungen, die Zukunft und Ziele. Dabei schaut man dann auch mal darauf, was in 1,2,3 oder mehr Jahren sein könnte oder wo man dann stehen möchte.

Als Unternehmer kommt dann häufig die Frage einer möglichen Unternehmensnachfolge auf. Und das ist allzu nachvollziehbar, bedenkt man, dass 1,3 Millionen Unternehmer 55 Jahre und älter sind.

Es gibt eine Untersuchung der KfW-Förderbank, die belegt, dass bis 2017 weit über 500.000 mittelständische Unternehmer einen Nachfolger suchen.

Existenz und Vermögen sind gefährdet, wenn Unternehmer die Nachfolgefrage nicht früh genug angehen und bereits getroffene Regelungen nicht ab und zu anpassen. Es geht darum, die Familie abzusichern, die richtigen Vertragskonstellationen zu finden und Erbschaftsteuer zu sparen.

Es gibt zentrale Fragen, die bei jeder Nachfolgeplanung aufkommen:

  • Wie bereite ich mein Unternehmen vor?
  • Wie und wo finde ich einen geeigneten Nachfolger?
  • Ist der Verkaufserlös als Altersvorsorge ausreichend?
  • Wie finanziere ich eine Übernahme?
  • Bekommt man Fördermittel?

Und hierbei sollten sich nicht nur große Unternehmen angesprochen fühlen, sondern auch kleinere Unternehmen sollten Regelungen für die Nachfolge treffen.

Hier geht es zu unserer Homepage.