KfW-Award 2016 – jetzt bewerben!

KFW_Award_Logo_rgb_2016_4_198px_width

Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit mit dem Titel „KfW GründerChampions“ aus. Für diesen Preis können sich Start-ups aller Branchen bewerben, die ihren Sitz in Deutschland haben. Natürlich ist die Teilnahme auch für Gründer möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Vergeben wird der Award im Rahmen der deGUT.

Bewerbungszeitraum für 2016 ist vom 1. April bis zum 1. Juli 2016

Das können Sie gewinnen:

Aus jedem Bundesland wird ein Landessieger prämiert. Diese 16 KfW GründerChampions konkurrieren um den Bundessieg. Am Abend der Auszeichnung wird ein Publikumspreis verliehen.

  • Landessieg jeweils 1.000 EUR
  • Bundessieg zusätzlich 9.000 EUR
  • Publikumspreis zusätzlich 5.000 EUR
  • Sonderpreis „Nachfolge“ 5.000 EUR

Hier geht es zu den Gewinnern aus 2015.

Werbeanzeigen

Prokastination – oder warum wir so viel aufschieben.

aktenberg_bunt_final

Wir schieben Manches auf, legen es zur Seite, stapeln es auf den To-Do-Stapel oben drauf, vergessen es ab und an, fangen dann wieder an daran zu arbeiten, um es erneut beiseite zu legen. Es gibt ja noch so viel Anderes zu tun. Den Schreibtisch aufräumen beispielsweise oder die Kontakte neu sortieren, ach, und das Pflegen des Terminkalenders, nicht zu vergessen…

Prokastination wird dies genannt, eine Zusammensetzung aus den lateinischen Wörtern „Pro“ (für) und „Cras“ (morgen). Wer prokastiniert, verschiebt also Dinge auf morgen oder noch weiter.

Gerne redet man es sich schön, frei nach dem Motto „Ohne Druck kann ich nicht arbeiten!“. Aber dass das nicht immer stimmt, wissen wir doch alle.

Auch schon vor rund 2000 Jahren war dieses Problem bekannt und der Philosoph Cicero warnte vor „Verzögerung und Aufschub“. Auch der griechische Dichter Hesiod mahnte das Aufschieben, da sonst Armut und Niedergang drohten.

Prokastination gilt heute längst nicht mehr als bloße Disziplinschwäche, sondern wird als ernst zu nehmendes psychisches Problem behandelt. Psychologen und Neurowissenschaftler wollen verstehen, warum wir aufschieben.

Ein Symptom, dass sich „inkonsistente Zeitpräferenzen“ nennt steckt dahinter. Ein Experiment, dass 1994 von der Washington-Universität in St.Louis durchgeführt wurde, bringt ein wenig Licht ins Dunkle.

Hier wurden 24 Studenten vor eine schwere Entscheidung gestellt. Sie konnten wählen, ob sie sofort 20 Dollar mitnehmen oder 3 Monate warten, um dann 50 Dollar bekommen zu können. Fast alle wählten den kleineren Betrag, da er sofort ausgezahlt wurde.

In der zweiten Runde wurde das Ganze etwas modifiziert. Die Studenten konnten wählen zwischen 20 Dollar in 3 Monaten oder 50 Dollar in 6 Monaten. Der zeitliche Abstand blieb also der Gleiche, nur dass nun in jedem Fall gewartet werden musste.

Wenig überraschend: plötzlich waren deutlich mehr Personen bereit zu warten, bis sie 50 Dollar bekamen. Was man sofort bekommen kann, wird oft höher bewertet, als eine Sache, auf die man warten muss. Muss man allerdings ohnehin warten, fallen ein paar Tage mehr nicht ins Gewicht.

Dies ist auch bei unangenehmen Dingen der Fall. Diese erscheinen weniger schlimm, wenn sie erst in einiger Zeit anstehen und werden darum nicht sofort angepackt.

Körperliche und psychische Folgen bleiben dabei oft nicht aus. Muskelverspannungen, innere Unruhe oder auch Schlafstörungen können die Folge sein. Darüber hinaus ist  das Risiko einer Depression zu erliegen deutlich höher.

Mittlerweile gibt es an einigen Universitäten sogenannten „Prokastinations-Ambulanzen“, die Studenten helfen sollen, rechtzeitig anzufangen mit einer Aufgabe.

Es gibt aber auch schon kleinere Dinge, die helfen können – so beispielsweise das Einführen eines Rituals, das man immer dann durchführt, wenn man anfangen möchte, zu arbeiten. Das kann ein Spaziergang sein oder ein paar Gymnastikübungen oder auch eine Tasse Kaffee. Wichtig ist nur, dass dieses Ritual nicht länger als 15 Minuten andauert.

Ab und an hat das Aufschieben aber auch etwas Gutes. Im kreativen Arbeiten z.B. – hier ist manchmal nicht zwingend die erste Idee, die die Beste ist, sondern oft auch die Idee, die einen etwas längeren Denkprozess und Pausen mit sich brachte.

 

Kassenbuchführung & Reisekosten – neue Infos online!

Die Wissensdatenbank der CWB hat sich wieder erweitert – Sie finden dort neue Informationen zu den Themen korrekte Kassenbuchführung und Reisekosten.

Hier geht es zur Wissensdatenbank der CWB!

Und für Alle, die es eilig haben, hier die Infos direkt als pdfs:

Merkblatt_Kassenbuchführung

Merkblatt_Reisekosten

Haben Sie Themen, die Sie besonders interessieren? Lassen Sie es uns wissen.

 

Bundesverband der KMU-Berater

KMU_Mitglied-im-Verband_fuer_Internet

Nach einer spannenden Fachtagung des KMU Beraterverbandes in Kassel bin ich nun auch  Mitglied im Verband. Darüber freue ich mich sehr.

Ich kann nun meine langjährigen Erfahrungen noch gezielter im Sinne meiner Mandanten einsetzen – und mich immer wieder weiterbilden und austauschen mit anderen qualifizierten Beratern.

Darüber wird es demnächst auch noch mehr zu lesen geben.

Hier noch mehr Informationen zum KMU-Beraterverband.

Und hier geht es zu unserer Homepage.

Nischen-Produkt mit Erfolg

01_01_05_66_neue-Kollektion-15-16_Brandpage-Header_ergobag-pack_1971x650-940x309

Der Erfolg von ergobag ist schon etwas länger auf sehr gutem Kurs. Dennoch bin ich kürzlich noch über die Gründungsgeschichte gestolpert und dachte mir, die ist eindeutig einen Blogpost wert.

Gegründet im Februar 2010 in Köln nach einer Idee, die auf einer Party entstand. Entwickelt mit Physiotherapeuten, Orthopäden und Wissenschaftlern der Universität Marburg. Und nun seit ein paar Jahren Vorreiter in der Nische des Schulrucksacks.

Die Gründer, Sven-Oliver Pink und Florian Michajlezko, hinterfragten, warum ein Schulranzen und immer eckig sein muss. Und die Tatsache, dass immer mehr Kinder frühzeitig Haltungsschäden haben und physiotherapeutische Hilfe benötigen, trieb sie an zu ihrem Schulrucksack. Inspiriert von den gelungen Wanderrucksäcken, entstand der ergobag.

ergobag1

Die Ranzen werden aus recycelten Plastikflaschen hergestellt und sind Marktführern wie Scout und McNeill dicht auf den Fersen. Auf jeden Fall sind sie tonangebend. Der Schulrucksack findet sich jetzt auch bei den Traditionsfirmen neben den klassichen Ranzen.

Viele Auszeichnungen haben sie schon bekommen und auch der Umsatz zeigt die Stärke des Unternehmens.

Ende Juli 2013  hat das Kölner Start-up mehr als 150.000 Rucksäcke im Geschäftsjahr verkauft und 13 Mio. Euro Umsatz gemacht. Im aktuellen Geschäftsjahr soll der Absatz um mehr als 30 Prozent steigen.

Und das hat viel damit zu tun, dass der ergobag kein Ranzen ist.

Mehr zu dieser spannenden Gründungsgeschichte findet man unter ergobag.de und unter starting-up.de